Volker Munz:


Zur Relation von Gedanken, Sprache und Welt in Wittgensteins
FrĂĽhphilosophie


Die Verbindung zwischen Gedanken, Sprache und Welt bildet wohl eine – wenn nicht die –zentrale Frage der philosophischen Schriften Wittgensteins. Im Rahmen der frühen Tagebücher und des Tractatus Logico-Philosophicus ist die Idee jener, wie er sie nennt, ”internen Relation” wesentlich durch die These der strukturellen Identität aller drei Komponenten bestimmt. Dabei gilt die von Wittgenstein in diesem Kontext entwickelte Abbildtheorie als grundlegend. Desweiteren kennzeichnet seine Anwendung der referentiellen Semantik das Verhältnis zwischen Name und Gegenstand, das heißt, die Bedeutung eines Namens ist das Objekt, welches er bezeichnet.

Zum Verständnis dieser Grundrelationen erweist sich eine genauere Betrachtung damit einhergehender Begifflichkeiten als unvermeidbar, allein aufgrund partieller Polysemien.