Sprache, Denken, Nation


Österreichisch–Ungarisches interdisziplinäres Symposium
28-29. März 2003

Haus der Ungarischen Fotographen (Mai-ManĂł-Haus),
H-1065 Budapest, Nagymezõ u. 20.

Zusammenfassung - Összefoglalás

Zielsetzung

PROGRAMM

28. März 2003

 
9.45 Eröffnung
10.00 Katalin Neumer: Sprachkritik im 18. Jahrhundert
10.35 János Weiss: Schleiermachers hermeneutische Sprachphilosophie
11.10 Pause
11.25 Tamás Demeter: The Empiricist’s Trouble with Private Language
12.00 Gábor Boros: Sprache und Vernunft in der Auseinandersetzung zwischen Locke und Leibniz über die Moral
12.35 Mittagspause
14.00 Johannes Feichtinger: Ă–sterreich/Zentraleuropa zwischen verbalen, nonverbalen und idealen Sprachen
14.35 Peter Stachel: Zweierlei Sprachphilosophie aus Prag. Bernard Bolzano und Fritz Mauthner
15.10 Balázs Mezei: Zwischen österreichischer Philosophie und Neoscholastik: Das Werk Béla von Brandensteins
15.45 Pause
16.00 Volker Munz: Zur Relation von Gedanken, Sprache und Welt in Wittgensteins FrĂĽhphilosophie
16.35 Gergely Ambrus: Between Late Carnap and Early Schlick: Feigl’s ”Linguistic Metaphysics”

29. März 2003

 
10.00 Klaus Puhl: Nation, kulturelle Differenz und Liminalität
10.35 Werner Suppanz: ”Was ist deutsch?” Deutschnationale Volkstumsideologie im Kontext von Othmar Spanns Lehre des Universalismus
11.10 Pause
11.25 Peter Karoshi: Kulturelle Identitäten und kollektive staatserhaltende Narrative im habsburgischen Vielvölkerstaat des 18. und 19. Jahrhunderts
12.00 Kurt Ifkovits: Vom Impressionismus zum Nationalismus. Sprache (und Nation) bei Hermann Bahr
12.35 Mittagspause
14.00 Alice Bolterauer: ”Das Tor von wunderbaren Gärten”. Die Ambivalenz der Sprachthematik in Robert Musils Roman ”Die Verwirrungen des Zöglings Törleß”
14.35 Andrea Fruhwirth: ”...jene Cherubim, an die ich nicht glaube...” Sprachskeptischer Mystizismus als Morgengabe der Moderne.(Zu Hofmannstahls Chandos-Brief und dessen Vereinnahmung durch Fritz Mauthner)
15.10 Bettina Rabelhofer: ”Ein Stück von der Haut meines kleinen Fingers”. Zur Hysterie und Aphasie des Lord Chandos
15.45 Pause
16.00 Miklós Lehmann: ”Lichtkammer”. Das Photo als philosophisches Mittel
16.35 Elfriede Wiltschnigg: Die Krise des Ich. Selbstbildnisse österreichischer Künstler als Manifestationen veränderten Wahrnehmung