Die
Krise des Ich.
Selbstbildnisse
österreichischer Künstler als Manifestationen veränderter Wahrnehmung
In Konfrontation des Künstlers mit seinem ”Ich” ihre bildliche Umsetzung in den Medien Malerei und Zeichnung. Entsprechend dem durch Differenzierung und Pluralisierung ausgelösten krisenhaften Lebensgefühl, bedienen sich Künstler wie Schiele und Kokoschka dabei einer neuen Bildsprache, die die Brüchigkeit und den Verlust der traditionellen Wertsystemespürbar macht und das Suchen nach einer dem veränderten Konzept von Selbst und Umwelt adäquaten Ausdrucksmöglichkeit charakterisiert.