CURRICULUM VITAE KATALIN NEUMER
I. Persönliche Daten
Geboren: 20. November 1956 in Budapest/Ungarn
E-Mail: h11104neu[ ]mail.iif.hu
Web-Seite: http://www.phil-inst.hu/~neumer
Dienstadresse: Institut für
Philosophie
Forschungszentrum
für
Humanwissenschaften
Ungarische
Akademie der Wissenschaften
Országház
u.
30.
H-1014
Budapest
Ungarn
Tel.:
(+36-1)224
6778;
Fax:
(+36-1)224
6784
II. Die wichtigsten derzeitigen beruflichen Angaben
Position: Professorin am Institut für Philosophie des Forschungszentrums für Humanwissenschaften an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
Leitung von wissenschaftlichen Vereinigungen: Präsidentin der Ungarischen
Wittgenstein-Gesellschaft ![]()
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Wittgenstein-Studien (vorerst Schriftenreihe der Deutschen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft, seit 2007 diejenige der Internationalen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft, seit 2010 erscheint als Zeitschrift/Jahrbuch bei Walter de Gruyter)
Forschungsschwerpunkt
„Tracing
Wittgenstein” an der Universität Wien: assoziiertes Mitglied
Institut für
Sozio-semiotische Studien, Wien: ordentliches Mitglied
III. Forschungsthemen
Sprachphilosophie (darunter insbesondere Themen wie das Verhältnis von Sprache und Denken, das Fremdverstehen, das Problem von Relativismus versus Universalismus und der Schriftlichkeit–Mündlichkeit); die Philosophie Ludwig Wittgensteins; die Geschichte der Sprachphilosophie des 18. und des frühen 19. Jahrhunderts; österreichische Philosophie und ungarische Philosophie, bzw. Ideengeschichte; früher auch Hermeneutik, Literaturtheorie und Narratologie.
Film-, Foto- und Designgeschichte
V. Ausländische Forschungsaufenthalte
1./ Deutschland
1986–1987 14monatiges Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg, wissenschaftlicher Betreuer: Prof. Reiner Wiehl
1992–1994 18monatiges Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg, Gastgeber: Prof. Reiner Wiehl
1998 dreimonatiges Stipendium der Mellon-Foundation an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
2./ Österreich
a./ Wien
aa./ 3 Stipendien am Collegium Hungaricum
1985: 2 Monate; 2000: 6 Wochen; 2002: 6 Wochen
ab./ Gast der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Komission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, seit 2009: Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte; Gastgeber: Prof. Moritz Csáky
1999 zweiwöchiger Forschungsaufenthalt an der Universität Graz bzw. an der Forschungsstelle und dem Dokumentationszentrum für Österreichische Philosophie, gefördert von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Gastgeber: Prof. Moritz Csáky und Prof. Rudolf Haller
3./ England
3 Aufenthalte am Wittgenstein Archive Cambridge, gefördert von der British Academy, Gastgeber: Michael Nedo
1996: 3 Monate; 1998: 2 Monate; 2001: 3 Monate
4. / Norwegen
2003 zwei und halb Monate im Rahmen der EU ARI WAB-Programms am Wittgenstein Archiv der Universität Bergen, Gastgeber: Alois Pichler
5./ Schweiz
1997 anderthalbmonatiges Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds am Philosophischen Seminar der Universität Fribourg, Gastgeber: Prof. Guido Küng
6./ Mitteleuropa
a./ Tschechien
Seit 2000 11 Forschungsaufenthalte, 9x2 und 2x3 Wochen in Prag am Institut für Philosophie an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, Gastgeber: Vlastimil Hála
b./ Polen
1995 zweiwöchentlicher Aufenthalt als Gast der Polnischen Akademie der Wissenschaften (am Philosophischen Institut der Universität Danzig und am Institut für Philosophie an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Warschau)
c./ Slowenien
1995 Wochenaufenthalt in Ljubljana als Gast des Instituts für Philosophie, Zentrum für Wissenschaftliche Forschung an der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste
VI. Auszeichnungen
1982 „Medaille für Hochschulstudien” des Ministers für Kultur und Bildung
1999 Preis des György Ránki-Fachkuratoriums der János Arany-Stiftung für die Wissenschaft (Preis der Ungarischen Akademie der Wissenschaften)
VII. Anstellungs- und Dienstverhältnisse
1981–1983 Promotionsstipendiatin der Eötvös-Loránd-Universität Budapest
1983–1986 Habilitationsstipendiatin der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
1986–1987 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität Budapest
1987–1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
1991–2002 „senior researcher” (unbefristete Beamtenstelle) am Philosophischen Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
1997–2000 Leiterin der Forschungsgruppe für Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie (Philosophisches Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften)
seit 2003 Professorin am Philosophischen Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
2009–2012 Vorstandsmitglied, Institut für Philosophie, Forschungszentrum für Humanwissenschaften an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
VIII. Weitere berufliche Aktivitäten
a. Projektleitungen
1995–1997 Leiterin des multinationalen Forschungsprojekts „Language, Thought, Relativism, Nationalism. An Interdisciplinary Study” der Central European University Prag (Research Support Scheme of the Higher Education Support Programme)
1998–2000 ungarische Leiterin des Kooperationsprojekts „Language, Thought, Society. Studies in the History of Philosophy, Theory of Communication and Ethics” des Instituts für Philosophie an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und des Instituts für Philosophie an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften
1999–2001 Leiterin des Forschungsprojekts „Das Problem des Psychischen im Wittgensteins Nachlaß”, Ungarischer Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
2001–2003 ungarische Leiterin des Kooperationsprojekts „Psychologism and Anti-Psychologism in Central European Philosophies” des Instituts für Philosophie an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und des Instituts für Philosophie an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften
2002–2006 Leiterin des
Forschungsprojekts „Alle
Philosophie
ist
'Sprachkritik'.
Zur
Geschichte
der
Sprachphilosophie
vom
17.
bis
20.
Jahrhundert”
, Ungarischer
Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
2004–2006 ungarische Leiterin des Kooperationsprojekts „Consequences of the Controversy between Psychologism and Anti-Psychologism in Central European Philosophies” des Instituts für Philosophie an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und des Instituts für Philosophie an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften
2006–2007 Leiterin des Projekts „Studien zur Geschichte der Sprachphilosophie”, Ungarischer Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
seit 1995 Präsidentin der Ungarischen Wittgenstein-Gesellschaft
2010-2012 Vorstandsmitglied der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft für Philosophie
c. Gastdozenturen
Sommersemester 1993/94, Sommersemester 1994/95 Gastvorlesungen bzw. -seminare am Philosophischen Seminar der József-Attila-Universität Szeged
Sommersemester 1997/98 Gastvorlesungen bzw. -seminare an der Berzsenyi-Dániel-Hochschule, Szombathely
d. Redaktionsmitgliedschaften
1988–1990 Redaktionsmitglied der Zeitschrift Doxa (fremdsprachige Zeitschrift des Philosophischen Instituts der Akademie)
1990–1992 verantwortliche Redakteurin derselben
seit 1989 Redaktionsmitglied der Zeitschrift S – European Journal for Semiotic Studies (hg. in Wien, in Zusammenarbeit mit Barcelona, Budapest und Perpignan)
seit 2004 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Wittgenstein-Studien (vorerst Schriftenreihe der Deutschen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft, seit 2007 diejenige der Internationalen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft, seit 2010 als Zeitschrift/Jahrbuch erscheint bei de Gruyter)
e. Sonstiges
seit 1989 assoziertes,
seit 2011 ordentliches Mitglied des
Instituts für Sozio-Semiotische Studien, Wien
seit
2011 assoziiertes Mitglied des Forschungsschwerpunkts
„Tracing
Wittgenstein” an der Universität Wien
Kooperationspartner des Arbeitsbereiches
„Österreichische
Philosophie”
des
Instituts
für
Philosophie
an der Karl-Franzens-Universität Graz
IX. Ausbildung, Abschlüsse und akademische Grade
1963–1975 Grundschul- und Gymnasialzeit in der auf Sprachunterricht spezialisierten Klasse der „Fazekas Mihály Hauptstädtischen Grund- und Mittelschule”
1975–1981 Studium der Philosophie, ungarischen Literaturgeschichte und Sprachwissenschaft sowie vier Semester lang (bis zur ersten Zwischenprüfung) der Slawistik an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität Budapest
1981 Staatsprüfung in den Fächern „Philosophie” und „Ungarische Sprach- und Literaturwissenschaft”, Diplom mit Auszeichnung
1987 Promotion in Philosophie mit dem Gesamtergebnis „summa cum laude” an der Eötvös-Loránd-Universität Budapest
1990 Habilitation in Philosophiegeschichte an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest
2002 Doctor Academiae Scientiarum Hungaricae